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Braunfelserin Michelle Fust erhält Sonderapplaus

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Einen Gang durch die Welt der Opern und der geistlichen Musik der Klassik hat ein Konzert in der Winterkirche des Klosters Altenberg geboten. Elf Musikschüler der Mezzosopranistin Kira Petry (Braunfels) zeigten damit  ihren Leistungsstand. Während einige mit ihrer festen Stimme den Raum füllten, merkten andere, dass ihnen noch Volumen und Lautstärke fehlten, um den Raum zu füllen und sich neben dem von Johannes Becker (Gießen) gespielten Flügel Gehör zu verschaffen.
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Die Musikschüler waren nahezu alle erwachsene Sängerinnen und Sänger. Eine Ausnahme bildete die Braunfelserin Michelle Fust, die wenige Tage zuvor ihren zehnten Geburtstag feiern konnte. Für ihren Vortrag des Liedes „Komm lieber Mai und mach die Bäume wieder grün“  von Wolfgang Amadeus Mozart erhielt sie einen Sonderapplaus der rund 60 Besucher.

Das Publikum konnte sich erfreuen an Lieder  aus den bekannten Opern „Hochzeit des Figaro“, „Die Zauberflöte“, „Didi und Aneas“ sowie „Julius Caesar“. Aber auch geistliche Werke, angefangen von Georg Friedrich Händels Oratorium „Messias“, Die Kantate „Ich halte es dafür“ aus der gleichnamigen Kantate von Dietrich Buxtehude gehörten zum Repertoire.  Das Agnus Dei (Lamm Gottes) erklang sowohl in der Fassung von Wolfgang Amadeus Mozart als auch von Gioachino Rossini.

Ein Lied des englischen Komponisten Henry Purcell gab dem Konzert das Thema vor: „Music for a while“. Frau Petry erläuterte, dass das Auftreten vor Publikum auch zum Ausbildungsprogramm gehöre.

Im letzten Teil des über zweistündigen Programms erklangen Lieder von Franz Schubert, Johannes Brahms, Robert Schumann und Carl Maria von Weber. Bei einigen Liedern sang Kira Petry mit ihren Schülern im Duett oder war im Quartett zu hören. Mit dem Lied „Die Nacht“ von Richard Strauß verabschiedete sie das dankbare Publikum.

Erstellt am 26.10.2011 von Lothar Rühl
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