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Demenz ist Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer Gehirnfunktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache, Sprechen und Urteilsvermögen im Sinne der Fähigkeit zur Entscheidung. Das Bewusstsein ist nicht getrübt.
Wer bin ich? Wo bin ich? In welcher Zeit lebe ich? Diese Fragen kann ein Demenzkranker mit der Zeit immer weniger für sich beantworten. Später lassen das Sprach- und Rechenvermögen nach und Teile der Persönlichkeit werden zerstört. Alltagsaktivitäten wie Waschen, Kochen oder Einkaufen gelingen nur eingeschränkt und im weiteren Verlauf oft gar nicht mehr. Die Betroffenen werden teilweise leicht reizbar oder enthemmt, depressiv oder in ihrer Stimmung sprunghaft, was für Angehörige und Pfleger erhebliche Probleme aufwerfen kann.
Die MitarbeiterInnen in Pflege und Betreuung im beschützenden gerontopsychiatrischen Bereich der Königsberger Diakonie haben es sich zur Aufgabe gemacht, personenzentriert auf die Betroffenen einzugehen, also auf deren durch die Weglauftendenzen entstehenden besonderen Bedürfnisse. Sie wollen mit Authentizität, Einfühlungsvermögen und Akzeptanz die Demenzkranken dort erreichen, wo sie sich in ihrem Krankheitsbild befinden. Dabei stimmen sich die Bereiche Pflege und soziale Betreuung ab. Ebenso arbeiten die MitarbeiterInnen zusammen mit den Hausärzten, Neurologen und Psychiatern an dem Ziel, die Erkrankten in ihrer Persönlichkeit zu stabilisieren und den Erhalt der größtmöglichen Selbständigkeit zu erreichen.
Räumlich ist es inzwischen eng geworden, und wir möchten künftig die erkrankten Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend noch besser pflegen und betreuen können. Näheres zu unseren Plänen erfahren Sie, wenn Sie auf der Startseite auf das Foto mit "Raphael" klicken.