Aktuelles

Ob aktuelle Veranstaltungen, Projekte oder Veränderungen in den Einrichtungen – hier finden Sie die wichtigsten Meldungen rund um die Königsberger Diakonie und ihre Häuser im Überblick.

13. August 2021

Barbara Schmidt nach 44 Jahren verabschiedet

Barbara Schmidt ist nach 44 Jahren im Vorstandssekretariat der Königsberger Diakonie in den Ruhestand verabschiedet worden. 

Frau Schmidt kam nach einer Lehre als Anwalts- und Notargehilfin im Alter von 20 Jahren zur Königsberger Diakonie. Ihr erster Arbeitstag war der 1. Juli 1977, erinnerte sich Pfarrer Karl-Ernst Platt, der damals als Vorsteher die Einstellung vornahm. Viele seiner folgenden Amtsinhaber hat Barbara Schmidt erlebt: Pfarrer Dieter Nebeling, Pfarrer Jörn Contag und zuletzt Eva Steinmetz. Dazu auch einige Oberinnen des Mutterhauses.

Eva Steinmetz lobte vor allem ihre Zuverlässigkeit und ihre Verschwiegenheit. Mit einem festlichen Empfang in der Kapelle der Königsberger Diakonie verabschiedeten sich langjährige Weggefährten von Barbara Schmidt, so auch ihre Kollegin Ilona Brücher-Sztrana aus dem Vorstandssekretariat und der Vorsitzende des Verwaltungsrates Jörg Ludwig und die Leiterin der Evangelischen Diakoniestation Gislinde Blassl.

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11. August 2021

Diakoniestation spendet Auto für Caritas-Pflegedienst

Es ist eine Geste der Hilfsbereitschaft und ein Zeichen konkreter Unterstützung für die Opfer des Hochwassers in der Eifel. Die Evangelischen Diakoniestationen Wetzlar und Hüttenberg haben ein Auto und einen Computer dem betroffenen katholischen Caritasverband für die Region Eifel gespendet. Die Sachspenden im Wert von 11800 Euro übergaben Vertreter beider Organisationen in Wetzlar an Mitarbeiter des Caritasverband aus Schleiden im Kreis Euskirchen.

Es ist eine Geste der Hilfsbereitschaft und ein Zeichen konkreter Unterstützung für die Opfer des Hochwassers in der Eifel. Die Evangelischen Diakoniestationen Wetzlar und Hüttenberg haben ein Auto und einen Computer dem betroffenen katholischen Caritasverband für die Region Eifel gespendet. Die Sachspenden im Wert von 11800 Euro übergaben Vertreter beider Organisationen in Wetzlar an Mitarbeiter des Caritasverband aus Schleiden im Kreis Euskirchen.
Die Leiterin der Evangelischen Diakoniestationen Wetzlar, Gislinde Blassl, berichtete, dass sie nach der schweren Katastrophe Mitte Juli überlegt habe, wie sie den Menschen in der Eifel konkret helfen könne. So machte sie sich an die Aufgabe, im Internet einen ambulanten Pflegedienst zu suchen, der der Hilfe bedarf. Dabei entdeckte sie den Caritas-Verband für die Region Eifel in Schleiden. Von dessen fünf Caritas-Stationen sind zwei vom Hochwasser betroffen. Vor drei Wochen wurden die Caritas-Zentrale in der 14000 Einwohner zählenden Stadt Schleiden und die örtliche Sozialstation beschädigt. In dem 11000 Einwohner zählenden Ort Kall am Fluss Kyll ist die Sozialstation komplett zerstört worden.
„Sechs Autos unseres mobilen Dienstes haben im Hochwasser Totalschaden erlitten“, erläuterte Arndt Krömer, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Caritas.
Blassl erkundigte sich, welche Fahrzeuge in der Eifel zum Einsatz kommen. Deshalb hat sie einen Renault Twingo als Tageszulassung gekauft. Der Vorschlag von Blassl kam auch bei der Gesellschafterversammlung der Diakoniestation Wetzlar gut an. „Deshalb haben wir dem Kauf und der Übergabe an die Caritas zugestimmt, sagte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, in der Kirchengemeinden und die Königsberger Diakonie zusammen geschlossen sind.
Krömer und Elisabeth Nosbers. Fachbereichsleitung Gesundheit und Pflege der Caritas berichteten von der Situation nach dem Hochwasser vom 15. Juli. Viele Patienten seien nicht mehr in ihren Häusern vorgefunden worden, weil das Gebäude weg gespült war oder unter Wasser stand. So habe es einige Zeit gedauert, wieder Kontakt zu den zu pflegenden Personen aufzunehmen. Andererseits haben die Fahrzeuge gefehlt, um die Patienten aufzusuchen. Hierbei habe die Caritas schnelle Hilfe vom Caritasverband in der Diozöse Aachen erhalten sowie von Kollegen aus Heinsberg. Zum einen stellte der Verband vorübergehend vier Fahrzeuge zur Verfügung. Zudem haben Kollegen Dienste an den Wochenenden übernommen. Erschwert wird die Arbeit des mobilen Pflegedienstes dadurch, dass nach Angaben von Krömer 70 Mitarbeiter selbst vom Hochwasser betroffen sind. Sie alle wurden sofort freigestellt, um sich um ihre Häuser und Wohnungen zu kümmern.
„Mitarbeiter haben Tränen in den Augen gehabt, als sie hörten, dass die Diakoniestation aus Wetzlar uns ein Auto schenkt“, erzählte Krömer beim Abholen des Autos, das bald in Schleiden und Umgebung zum Einsatz kommt. Dass Kollegen so konkret helfen, hatten die Caritas-Mitarbeiter nicht erwartet. Auch der Computer, den die Diakoniestation Hüttenberg beisteuert, helfe den entstandenen Schaden zu lindern.

Bild: Sybille Albach von der Diakoniestation Hüttenberg, Helmut Müller, Arndt Krömer, Gislinde Blassl und Elisabeth Nosbers bei der Übergabe des Autos für die Caritas in der Eifel. Foto: Lothar Rühl

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9. Mai 2021

Haus Königsberg wird abgerissen

Das ehemalige Haus Königsberg im Robert-Koch-Weg in Wetzlar wird derzeit abgerissen. An seine Stelle soll eine seniorengerechte Wohnanlage gebaut werden. Dafür investiert die Königsberger Diakonie fünf Millionen Euro.

Das ehemalige Haus Königsberg im Robert-Koch-Weg in Wetzlar wird derzeit abgerissen. An seine Stelle soll eine seniorengerechte Wohnanlage gebaut werden. Dafür investiert die Königsberger Diakonie fünf Millionen Euro. Seit 1963 war das Haus die erste Immobilie der Königsberger Diakonie, bei deren Bau auch die Diakonissen mit Hand anlegten. Doch der Zahn der Zeit hat an dem Gebäude so sehr genagt, dass es aufgegeben werden muss. Schon 2016 wurde das neue Haus Königsberg an der Lahn eröffnet und die Bewohner zogen dort hin. Der Altbau weicht einer Wohnanlage für Senioren mit 24 Apartments sowie 185 Quadratmeter Büro- und Praxisfläche. Angedacht ist auch das Errichten von zwei weiteren Gebäuden auf dem frei werdenden Gelände.

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